Die Preisträger

Runde 1: Kein Bock auf Klischee

Die Vorurteile sind so alt wie der Beruf selbst. Aber auch so überholt wie ein Holzpflug. Was im Allgemeinen über Landwirte verbreitet wird, wäre eigentlich zum Lachen – wenn es nicht so traurig wäre.

Deshalb lautete der Slogan der ersten Runde im Videowettbewerb Clip my Farm: „Null Bock auf Klischee“. Über 150 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Schweiz reichten ihre Videos ein – ihre ganz persönliche Sicht der Dinge. Um zu zeigen, dass Landleben auch Spaß macht. Dass man Wissen braucht, um erfolgreich einen Hof zu führen. Und dass es Bauern sind, die die Menschen ernähren - und nicht etwa Supermärkte.

Oder wie es die Preisträger Georg Müller und Philipp Fay in ihrem Siegervideo formulierten: „Bauer ist, was du draus machst.“

Alle weiteren Gewinner-Videos findet Ihr auf unserem YouTube-Channel.

Runde 2: Sound of Nature

Natürlich wachsen Brötchen nicht in Ackerfurchen. Aber viel besser scheinen es manche Städter nicht zu wissen – wenn man Julia Sinjen und Helen Schiller glaubt. Denn die beiden produzierten das Gewinner-Video 2013. Darin räumten sie nicht nur mit Vorurteilen auf, sondern zeigten, dass sie auch gut singen können: „The Rhythm of Nature – wenn du nicht drauf hörst, kommst du aus dem Takt, the Rhythm of Nature, allein das Wetter entscheidet, was klappt.“

Dass die beiden mit ihrem Video-Song nicht nur den Nerv der jungen Landwirte trafen, zeigt ein Blick auf You Tube: Dort wurde er inzwischen schon eine Viertelmillion Mal geklickt. Der perfekte Soundtrack zum echten Landleben.

Runde 3: Land.Leben.Leidenschaft.

Der Hauptpreis, dotiert mit 10.000 €, geht in diesem Jahr an David Engel und sein Team aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. „Das Video ‚Respect your farmer’ ist ein kreativer, witziger Clip mit einem spannenden Drehbuch. Tolle Details und mitreißende Musik machen ihn zu einem echten Agrar-Blockbuster“, so das eindeutige Urteil der Jury bei der Preisvergabe.